Armenische Rezepte

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Armenische Küche.

Tawa kufta Sie ist abwechslungsreich und kann jeden Feinschmecker zufriedenstellen. Als Vorspeise werden alle möglichen Salate, Bohnengerichte, kalte Fleischspeisen, Geflügel, Käse oder Sudshuk (scharf gewürzte Wurst) gereicht.

Dann werden gern Milchsuppen gegessen (Katnapur, Spas, Tanapur) oder sehr schmackhafte, doch vielleicht etwas ungewohnte Suppen aus Lammfleisch (Bosbasch) und Hühnerfleisch (Tschichirtma).

Tolma Beliebtes Hauptgericht ist Tolma (Hackfleisch mit Reis in Weinblättern). Köstlich schmeckt Tolma auch mit Äpfeln, Quitten oder Gemüse. Ein anderes Nationalgericht - Küfta (gekochtes Fleisch in Form kleiner Bälle, mit heißer Butter übergössen).

An erster Stelle aber steht natürlich der kaukasische Schaschlik (armenisch - Chorowaz). Zubereitet wird er aus besonders ausgesuchten Stücken Lamm- oder Schweinefleisch, die aufgespießt und auf Holzkohle gebraten werden. Als Beigabe gehören gebackene Tomaten, Auberginen oder Paprikaschoten dazu.

Sewan-Forelle Eine Delikatesse ist die Sewan-Forelle (die Armenier nennen sie "Ischchan", das bedeutet "Fürst"). Das Sprichwort heißt: Steht Ischchan auf dem Tisch, haben andere Fischgerichte hier nichts zu suchen. Gern gegessen werden vielerlei Grünzeug und Appetit anregende Zutaten sowie Soßen. Beachten Sie, daß armenische Gerichte viel Salz, Pfeffer und Knoblauch enthalten.

Interessant, daß anstelle der Worte Frühstück, Mittagessen oder Abendessen der Begriff "Brotessen" geprägt wird. Der Grund: Das Quantum an Brot ist ziemlich groß.

Forelle with LavashDie nationale Brotsorte heißt Lawasch - dünne Fladen, in Tonöfen gebacken. In Dörfern ist es noch heute Brauch, im Herbst Lawasch auf Vorrat zu backen. Er wird getrocknet, gestapelt und zugedeckt einige Monate gehalten. Damit er dann wieder weich wird, befeuchtet man den Lawasch mit Wasser.

Die armenischen Hausfrauen bereiten gern alle möglichen Mehlspeisen, Süßigkeiten und Konfitüre. Auf jeden Tisch gehören frisches oder getrocknetes Obst, Nüsse, Mandeln und andere Naturprodukte.

Wein und Cognak.

Die Jerewaner Kelterwirtschaft zählt heute zu den größten des Landes. Sie bringt 38 Sorten auf den Markt. Die einfachen armenischen Weine werden drei Monate bis zu einem Jahr abgelagert. Markenweine 2 bis 6 Jahre, Kollektionsweine mehr als 6 Jahre.

Armenischer Cognak ist im In- und Ausland ein Begriff. In den weiträumigen Kellern der Cognak-Fabrik Jerewan lagert in Eichenfässern Spiritus aus dem Anfang unseres Jahrhunderts. Die höchst komplizierte Rezeptur - eine Mischung alten Spirituses mit neuerem - bringt als Endresultat hochqualitative Sorten. Die einfachen Cognaks tragen Sternchen, jedes bezeichnet ein Lagerungsjahr des Spiritus. Armenische MarkenCognaks werden auf internationalen Wettbewerben immer wieder preisgekrönt. Mundig und aromatisch sind die Cognaksorten "Jubilejny" und "Achtamar". "Armenia" (45%) setzt sich aus besten Spiritussorten zusammen, er verliert sein Aroma nur langsam. Noch stärker ist der "Dwin". Er ist 50-prozentig, das aber beeinflußt keineswegs sein würziges Aroma. Der stärkste Cognak ist "Jerewan" (57%). Er besteht aus vielen langgelagerten Spiritussorten. Da fällt der "Prasdnitschny" mit seinen 42%, hergestellt aus den ältesten Spiritussorten, noch milde aus.